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„Aus der Praxis: Wir sind ständig im Austausch mit unseren Mitarbeitern“

Der Stautenhof ist ein bioland- und Naturland-zertifizierter Biobauernhof mit rund 50 Mitarbeitern im Hofladen und in der Landwirtschaft.

Der Stautenhof bewirtschaftet seine Felder nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus. Deren Anforderungen unterliegt auch ihrer artgerechte Tierhaltung von Schweinen, Rindern, Schafen und Geflügel. Die Tiere wachsen auf dem Hof auf und werden hier geschlachtet. In der hofeigenen Metzgerei wird das Fleisch verarbeitet und im Hofladen angeboten. Die eigene Hofbäckerei mit Holzbackofen gehört ebenfalls zum Stautenhof. Hier werden Brote, Brötchen, Kuchen und Teilchen in Handarbeit hergestellt. Neben den Frischetheken mit Fleisch und Wurstwaren, Käse und Brot, findet der Kunde auf dem Stautenhof einen Gemüseladen und ein gemütliches Bistro, das mit Frühstück, Mittagstisch und Kaffee und Kuchen das Angebot abrundet.

Wie kam es, dass Sie BGM für sich bzw. Ihr Unternehmen entdeckt haben?

„Förderung der Mitarbeitergesundheit“ war und ist unser Ziel im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie, mit der wir uns mittlerweile seit 2014. Unsere Nachhaltigkeitsberaterin Elke Vohrmann war es, die uns im Rahmen der Strategie half, für die Umsetzung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements die IKK classic mit ins Boot zu holen.

Waren von Anfang an alle mit an Bord? Wenn nicht, wie sind Sie damit umgegangen?

Es wurden alle Mitarbeiter angesprochen. Vielleicht möchte sich nicht jeder Mitarbeiter beteiligen, aber durch ein breites Angebot erreicht man auf jeden Fall die Mehrheit.

Der Stautenhof ist ein kleines Unternehmen mit sehr vielen unterschiedlichen Bereichen in denen die Mitarbeiter unter sehr unterschiedlichen Bedingungen arbeiten. Wie stellen Sie sicher, dass alle Mitarbeiter beim BGM berücksichtigt werden?

Unsere Unternehmensbereiche sind die Landwirtschaft, unser Hofladen (Bäckerei/Bistro/Naturkostladen/Metzgerei) und die Büros.

Durch eine Mitarbeiterbefragung, die Mechthild Janssen von der IKK classic zu Beginn durchführte, wurde sichergestellt, dass jeder Mitarbeiter seine Anliegen und Verbesserungsvorschläge  einbringen konnte.

Betriebliches Gesundheitsmanagement geht weit über einzelne sportliche Fördermaßnahmen hinaus. Welche Aspekte des BGM sind für Sie besonders wichtig um sicherzustellen, dass das BGM umfassend und bedarfsgerecht ist und sich jeder Mitarbeiter rundum wohlfühlt?

In dem systematischen betrieblichen Gesundheitsmangagement, für das wir uns gemeinsam mit der IKK classic entschieden, werden die Mitarbeiter über Analyse, Maßnahmenplanung, Umsetzung und anschließendem Abgleich der Wirksamkeit beteiligt.

Evaluieren Sie durchgeführte Maßnahmen und Aktionen? Wie gehen Sie dabei vor?

Ja, wir sind ständig im engen Austausch mit unseren Mitarbeitern und hinterfragen, wie erfolgreich durchgeführte Aktionen waren.

Welchen Tipp haben Sie für Unternehmen, die heute an dem Punkt stehen, an dem Sie 2014 standen, als Sie als kleines Unternehmen vor der Hürde standen ein Betrieblichen Gesundheitsmanagement einzuführen?

Für KMUs (Kleine und mittelständische Unternehmen): Hilfe von sachkundigen Dritten einzuholen und damit die Projekte am Laufen zu halten.

Der Stautenhof
Der Gesundheitstag 2019 im Stautenhof
Übungen für den Alltag
Übungen für den Alltag

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