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Was ist eigentlich BGM?

Foto: Tierney / Adobe Stock

BGM, BGF, BEM, AUG. Kaum fängt man damit an sich mit Betrieblicher Gesundheit auseinanderzusetzten fliegen einem die Begriffe nur so um die Ohren. Aber was steckt eigentlich genau dahinter?

BGM steht für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Unter BGM wird allgemein das „systematische und nachhaltige Bemühen um die gesundheitsförderliche Gestaltung von Strukturen und Prozessen und um die gesundheitsförderliche Befähigung der Beschäftigten“ verstanden (Expertenkommission Betriebliche Gesundheitspolitik, 2004).

Konkret bedeutet das, dass ein Unternehmen alle betrieblichen Prozesse und Strukturen im Unternehmen so gestaltet, dass die Gesundheit und das Wohlbefinden der Beschäftigten gefördert werden. BGM ist also ein Managementinstrument zur nachhaltigen Steigerung der personellen und organisatorischen Leistung eines Unternehmens.

Geht’s auch genauer?

BGM besteht aus drei Säulen:

  1. Arbeits- und Gesundheitsschutz (AUG): Vermeiden von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten
  2. Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM): Überwindung von Arbeitsunfähigkeit und Vermeidung von Fehlzeiten / (Re-)Integration von chronisch kranken Mitarbeitern.
  3. Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF): Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit der Beschäftigten (Verhaltens- und Verhältnisprävention).
Foto: IHK Mittlerer Niederrhein

Während der Arbeits- und Gesundheitsschutz der Mitarbeiter sowie das Betriebliche Eingliederungsmanagement für Unternehmen mittlerweile zur Pflicht geworden sind, ist die Betriebliche Gesundheitsförderung eine freiwillige Leistung, die ein Unternehmen für seine Mitarbeiter erbringen kann.

Achtung! Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) und Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) werden häufig gleichgesetzt oder miteinander verwechselt. BGF beschäftigt sich mit Einzelmaßnahmen zur Förderung der Gesundheit der Mitarbeiter, wie gesunde Ernährung, eine Rückenschule oder Führungsfachkräfteschulungen etc.. und ist ein essentieller Bestandteil des BGM. BGM geht weit darüber hinaus und beschäftigt sich damit wie alle betrieblichen Prozesse und Strukturen im Unternehmen gestaltet werden müssen, damit die Gesundheit aller Beschäftigten gefördert wird. Es ist ein Managementinstrument zur nachhaltigen Steigerung der personellen und organisatorischen Leistung eines Unternehmens.

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